Das NS-Regime war von Anfang an ein totalitärer Führerstaat mit Instrumenten einer bedingungslosen Gewaltherrschaft zur Verfolgung und Ausschaltung aller politischen Gegner.
Das langfristige außenpolitische Ziel Hitlerdeutschlands bestand in der Zerschlagung der Sowjetunion.
Den Russlanddeutschen kam dabei im
Kalkül des Nationalsozialismus 
eine besondere Rolle zu. Der
deutsch-sowjetische Nichtangriffsvertrag 
von 1939 war ein wesentlicher Schritt bei der Realisierung der deutschen Pläne zur "Neuordnung Europas".
Das Weltherrschaftsstreben und der angezettelte Weltkrieg führten letztlich zur Katastrophe für viele Völker und die Deutschen selbst sowie in besonderer Weise auch für die Russlanddeutschen.