Der gewaltsame Bruch mit den traditionellen bäuerlichen Wirtschaftsformen hatte dramatische Folgen im Agrarsektor. Er führte zu einer beträchtlichen Verschlechterung der Lebensbedingungen der Bevölkerung und erhöhte die sozialen Spannungen in der Gesellschaft.
Von 1933 bis 1937 sank die Getreideerzeugung auf den Stand der Jahre 1909 bis 1913.
Der Viehbestand sank durch Massenschlachtungen um fast die Hälfte.
Um den staatlichen Getreidebedarf zu decken, wurden neue Maßnahmen bei der Getreidebeschaffung eingeführt. Den Kolchosen wurde fast drei Viertel der Ernteerträge, vielfach selbst das Saatgetreide, abgenommen. Im Winter 1932/33 kam es dann fast zwangsläufig zu einer Hungerkatastrophe
siehe hier 
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